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Pro Velo beider Basel


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Die grundsätzlichen Argumente finden Sie unter Veloring.


ABSTIMMUNGSVORLAGE „VELORING“ DER REGIERUNG UND DES GROSSEN RATS – DIE WICHTIGSTEN PUNKTE

Der Grosse Rat hat den Veloring mit 54 zu 33 gutgeheissen.
Der Veloring ist das erste Umsetzungsprojekt des Teilrichtplans (TRP) Velo.
Einen Kredit zur Umsetzung des behördenverbindlichen TRP Velo bräuchte es auch ohne Veloring. Die erste Umsetzung erfolgt dank dem Veloring innerhalb einer klaren Frist bis Ende 2022.

Kosten
Als einzige Verkehrsart bringt der Veloverkehr bezüglich Investitionen eine positive Rendite (s. Fussnote zuunterst). Der schon beschlossene Zollisteg nimmt mit ca. 8,5 Millionen einen Drittel der Kosten von 25 Millionen Franken in Anspruch. Das Aggloprogramm des Bundes unterstützt solche Investitionen mit ca. 30 – 40 Prozent. Die auf 5 Jahre verteilten Investitionen sind also weit günstiger als 25 Mio. Auto- und ÖV-Projekte sind ungleich teurer als Fussgänger- und Veloprojekte, bei weniger positiven Effekten (Umwelt, Gesundheit).

Der Veloring ist so wichtig wie radiale Routen
Er dient vielen Quartieren und kann zusätzlich touristisch genutzt werden. Die anderen Routen des TRP Velo werden zeitnah verbessert: der Veloring ist das Gerüst, an das sie anschliessen.

Zollisteg
Der Veloring bringt endlich den langersehnte Zollisteg zur Umfahrung des problematischen Dorenbach-Kreisels. Er tangiert den Zolli nicht, da er über die bestehende SNCF-Brücke zu liegen kommt. Auch für den Fussverkehr bringt er eine attraktive Verbindung zwischen Gundeli und Bachletten.

Auch Vorteile für den Auto- und Lieferwagenverkehr
Der Veloring bringt eine Teilentflechtung vom Autoverkehr und mehr Veloverkehr v.a. abseits der Hauptstrassen. Zudem: Mehr Velos heisst auch weniger Autos und damit flüssigeres Fahren für den verbleibenden nötigen Auto- und Lieferwagenverkehr.

Auto-Parkplätze
Falls für den Veloring Auto-Parkplätze wegfallen, dann nur wenige zur Verbesserung der Verkehrssicherheit (Sichtweiten) für alle Verkehrsteilnehmenden. Grundsätzlich sollten Strassen zuerst für die Menschen und den sich bewegenden Verkehr da sein, und erst in zweiter Linie für Parkplätze.

Tempo 30/50
Die aktuelle Vorlage und das Baudepartement sehen für den Veloring keine neuen T30-Strecken vor, obwohl dies von unserer Seite her auf wenigen, kurzen Abschnitten durchaus sinnvoll sein könnte.

Sevogelsteg
Der Sevogelsteg ist nicht Teil dieser Vorlage. Er würde Stadtteile optimal verbinden, auch und gerade für den Fussverkehr. Besonders interessant dürfte er auch für die Roche sein. Die Umsetzung geschieht aber nicht vor 2023 und braucht einen separaten Beschluss.

Beschluss des Grossen Rats:
Der Grosse Rat hat den Veloring mit 54 zu 33 gutgeheissen.
http://www.grosserrat.bs.ch/dokumente/100383/000000383940.pdf

Fussnote: Schon in einer Studie des Bundesamts für Strassen (ASTRA) wird nachgewiesen, dass Investitionen in den Fuss- und Veloverkehr im Vergleich mit anderen verkehrlichen Investitionen volkswirtschaftlich effizienter sind (Effizienz von öffentlichen Investitionen in den Langsamverkehr, Infras, Bern, 2003). Sie weisen zudem weiteren volkswirtschaftlichen Nutzen auf, namentlich:  Optimierung des Gesamtverkehrssystems (Stärkung von Wegketten v.a. mit dem ÖV und Entlastung des an seine Kapazitätsgrenzen stossenden Strassenverkehrs, Verbesserung der Umweltsituation, Förderung der Gesundheit, Impulse für Freizeit und Tourismus. Eine neue Publikation des Bundesamts für Raumentwicklung bestätigt diesen Befund (Externe Kosten und Nutzen des Verkehrs in der Schweiz, ARE Dez. 2016)
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